Gedanken zum Abschluss des Seminars

Januar 28, 2010

Gedanken zum Abschluss des Seminars

Mein Fazit zum PLE Seminar besteht aus den Bausteinen Erkenntnisgewinn und welche Auswirkung das Seminar auf meine zukünftige pädagogische Tätigkeit haben kann. Mein Erkenntnisgewinn bezieht sich nicht primär auf Seminarinhalte sondern auf den Umgang mit den Neuen Medien. Am Anfang des Seminars habe ich die Einstellung gehabt, dass ich über die Neuen Medien Bescheid wissen muss und dass ich dafür auch ein intensives Interesse entwickeln muss. Nach der Veranstaltung hat sich mein Blickwinkel verändert. Ich finde es nach wie vor wichtig, dass ich mein Wissen zu den Neuen Medien immer wieder aktualisiere. Meine Prioritäten sind jedoch Andere. Das Seminar hat mir gezeigt, dass es wichtig ist, zu zeigen wofür ich mich interessiere. Gerade als Lehrer nehme ich dazu eine Vorbildfunktion ein. Ich finde es ehrlicher zu sagen, dass ich mich eher für Natur und künstlerische Tätigkeiten interessiere, als mich zu zwingen immer im Trend der Neuen Medien mitzuschwimmen (z.B. IPhone). Ich würde mir dann lieber einem Experten suchen der mich bei der Wissensvermittlung zu den Neuen Medien im Unterricht unterstützt. Die Verknüpfung von Neuen Medien und Pädagogik wäre für mich ein spannender Ansatz zur Weiterbildung. Im Seminar wurden Beispiele von Lehrern (Gestaltung einer Webseite), Studenten (Examensablauf) usw. gezeigt. Das fand ich spannend. Aus pädagogischer Sicht hätte mich dann interessiert: Warum dieser Einsatz der Medien, Vorteile und Nachteile, Implementierung, Schwierigkeiten in bestimmten Phasen, eigene Einsatzmöglichkeiten, Arbeitsaufwand usw.. Wenn z. B. innerhalb von Projekten persönliche Erfahrungen mitgeteilt werden, findet m. E. nutzbares informelles Lernen statt. Im formalen Rahmen habe ich für mich auch mitgenommen, eigene Gedanken, mit Interesse zur Nachverfolgung (z.B. für die Examensarbeit), zu notieren. Ob es doch im eigenen Schreibblock ist oder über einen Blog geschieht…. Die Zukunft wird es zeigen!

Gedanken zum Thema community of practice

Januar 15, 2010

Gedanken zum Thema community of practice

Nach einem kurzen Überblick in Wikipedia, über die Bedeutung von community of practice, kann ich sagen, ich bin in einer Gemeinschaft von Personen, die informell miteinander verbunden sind. Während eines Geburtsvorbereitungskurses habe ich weitere 6 Frauen kennengelernt. Mittlerweile ist dies schon 1,5 Jahre her. Wir treffen uns immer noch regelmäßig. Meine gerade erst gestellte Frage an eine meiner „Kolleginnen“ war: Auf was sollte ich bei Flugreisen/ Reisen mit Kleinkind achten. Ich habe viele wichtige und nützliche Antworten bekommen, da diese Antworten auf eigenen Erfahrungen beruhen. In dieser Gruppe ist für mich das Ziel, was eine community of practice ausmacht, also eine lernende Weiterentwicklung der Individuen und der Gruppe, deutlich erkennbar. Gleichzeitig sind alle Frauen beruflich aktiv, so dass das Problem eines identitätsstiftenden Beziehungsgeflechts bis hin zu einer sozialen Identität nicht auftreten kann.

Gedanken zum Seminar 12.01.10

Januar 13, 2010

Gedanken zum Seminar am 12.01.10

In dieser Seminarsitzung ging es um die Bibliothek als Teil einer PLE. Aus der Stabi Hamburg war für ein Gespräch bzw. Diskussion Anne Christensen bei uns. Sie hat uns erzählt welche Möglichkeiten die Stabi als Lernort bietet. Es ging um Gruppenarbeitsplätze, Leseraum und Übergangsflächen. Was besonders spannend an ihrem Vortrag war, waren die verschiedenen Bilder von Universitätsbibliotheken und ihren Lernbereichen. Dabei hat sich herauskristallisiert, dass völlig abgeschiedenes Lernen genauso wenig funktioniert, wie Lernen unter vielen Mitstudenten die ständig in Bewegung sind. Wichtig ist die Verbindung aus Rückzugsbereichen und das Gefühl von Zugehörigkeit zu einer Gruppe (sehen von Anderen die Lernen). Weitere wichtige Aspekte sind: Helligkeit der Räume, Große Räume, aber z. B. nicht gigantisch hoch und gemütliche Bereiche. Was aus meiner Sicht noch hinzukommt sind Farben der Räume und die allgemeine Atmosphäre.

Ich lerne nicht gerne in der Bibliothek. In der Stabi fühle ich mich z.B. nicht wohl. Warum ist das so? Spontan fällt mir der Begriff Beklemmung dazu ein. Das Gebäude erweckt bei mir ein muffiges, düsteres und kaltes Empfinden. Alleine schon, wenn ich durch diese engen Drehtüren am Eingang muss! Gebäude und Räume sind nun mal begrenzte Gebiete. Aber müssen sie sich auch so anfühlen? Ich denke, dass auch aus einem 70/80iger Jahre Schick mit Farbe und entsprechender Inneneinrichtung viel herausgeholt werden kann, um angenehme Lernorte zu schaffen.

Gedanken zum informellen Lernen

Dezember 29, 2009

Informelles Lernen

Eigentlich weiß ich nicht so richtig was ich zum Thema informelles Lernen schreiben soll. Ich habe mir zuerst meine eigenen Gedanken gemacht und habe informelles Lernen vom formalen Lernen abgegrenzt. Formales Lernen ist für mich jenes Lernen, welches durch Institutionen, z.B. Schule vorgegeben wird. Informelles Lernen ist Alltagslernen. Jedoch kann ich nicht davon ausgehen, das alles was ich im Alltag lerne mir auch hilft. Es ist entscheidend, dass ich gesellschaftlich relevant sozialisiert werde. In Deutschland ist es z. B. wichtig zu wissen, was muss ich tun, damit mich der Staat unterstützt (Anlaufstellen, Anträge, Fördermöglichkeiten, usw.). Werde ich in ein Naturvolk hineingeboren, sind Wissen über Formulare sicherlich nicht ganz so entscheidend. Aber für mein überleben muss ich lernen, was mir die Natur als Nahrungsgrundlage bietet (Jagen, Fischen, Ernten usw.). Informelles Lernen/ Alltagslernen ist somit gesellschaftsabhängig. Auch ist Alltagslernen nicht generell positiv. Wenn ein Kind in einer Umgebung sozialisiert wird, wo Gewalt zum Alltag gehört, ist dieses Alltagslernen sicherlich nicht förderlich. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat einen Untersuchungsbericht zum informellen Lernen herausgegeben. Dabei wird deutlich wie unterschiedlich informelles Lernen definiert wird. Einerseits wird nur auf formaler, institutionsgebundener Ebene unterschieden, andererseits wird individualisiertes, eigenmotiviertes Lernen betrachtet und dann wiederum das Lernen in kreativ künstlerisch und technikbasierte Kategorien unterschieden (http://www.bmbf.de/pub/das_informelle_lernen.pdf; S.18.; 29.12.09). Auch ist zu erkennen wie viele unterschiedliche Ansätze es zum informellen Lernen gibt. Dazu gehören: Erfahrungslernen, impliziertes Lernen, Alltagslernen, selbstgesteuertes Lernen, kompetenzorientiertes Lernen und Lernen für den Arbeitsplatz (http://www.bmbf.de/pub/das_informelle_lernen.pdf; S.4ff.; 29.12.09). Daran wird deutlich das Lernen überall stattfindet. Es gibt unterschiedliche Sichtweisen auf informelles Lernen und verschiedenste Möglichkeiten dieses Lernen sich im Alltag bewusst zu machen und es dann zu nutzen.

Gedanken zum Seminar 08.12.09

Dezember 11, 2009

Gedanken zum Seminar am 08.12.09

Während jede Gruppe ihre Ergebnisse zum Thema Lernberater vorstellte, wurde deutlich, dass die virtuellen Werkzeuge im Mittelpunkt standen. In Bezug auf Lernen ist mir der Gedanke gekommen, dass wir durch die virtuellen Werkzeuge (z. B. Tools zur Literaturverwaltung) eine Zugriffserleichterung zu Wissen haben, aber dass das Lernen an sich einem nicht erleichtert wird. Durch Computer und Co. gibt es jetzt die Möglichkeit sich auf verschiedenen Wegen Wissen anzueignen. Was heißt: Jeder kann sich seine passende PLE zusammenbauen und auf verschiedenste Weise lernen. Jedoch bedeutet dies wiederum eine Zeitinvestition in hohem Maße, die verschiedenen Möglichkeiten auszuprobieren. Dieses Seminar ist z. B. für mich eine gute Chance den virtuellen Lernpfad stärker zu betreten und diesen auszutesten. Eine Äußerung eines Mitstudenten fand ich dazu sehr interessant. Dieser sagte: Er hat bereits verschiedene Tools ausgetestet, letztendlich der Tools wegen. Jedoch hat er festgestellt, dass viele Tools kein effizienteres Lernen bewirken. Welche Verknüpfungspunkte gibt es nun zu klassischen Lernmethoden? Vielleicht finde ich im Themengebiet „Informelles Lernen“ eine Antwort. Für mich ist immer noch das Ziel am Ende des Seminars eine Antwort auf die Frage zu finden, wie ich mein Lernen noch verbessern kann.

Gedanken zum Seminar 1.12.09

Dezember 3, 2009

Gedanken zum Seminar am 1.12.09

Es war wieder Gruppenarbeitszeit. Wir sind in das Thema Lernberater für Studierende weiter eingestiegen. Wir sollten uns überlegen, welche Werkzeuge eingesetzt werden können, um den Umgang mit den Lernressourcen optimal zu gestalten. Die Schlagwörter Werkzeug und Lernressource waren für mich thematisch nicht fassbar. Der Begriff Werkzeug assoziiert für mich eine handwerkliche Tätigkeit, die ein Produkt erschafft. Lernressource, da gehe ich erstmal nur von dem Begriff Ressource aus, der für mich z. B. in der Umwelt und der Wirtschaft vorkommt. Ressource ist demnach ein begrenzt Gut. Verknüpfe ich jetzt beide Wörter, werde ich ein gedankliches Produkt mit Hilfe von verschiedenen Dingen innerhalb von Wissensgrenzen erschaffen.  Lernen bedeutet dann: aus einer nichtüberschaubaren Wissensmenge kann ich mir einen Teil aneignen. Die Frage ist dann: Welche Möglichkeit habe ich das Lernen optimal für mich zu nutzen und wie organisiere ich das Lernen? Als wir in der Gruppenarbeitsphase verschiedene Lerninstrumente bzw. Werkzeuge (virtuelle und analoge) festgehalten haben, ist das Gruppenfazit gewesen: Gelernt wird überall. Jeder Mensch lernt individuell. Die eigenen Lerninhalte können nur selbständig strukturiert werden. Einerseits stimme ich dem Fazit zu. Ich muss selbständig Lernen zu lernen. Andererseits finde ich das Fazit nicht befriedigend, denn dann bin ich wieder bei meiner PLE, die ich mir einrichte ohne Möglichkeit zur Veränderung. Als ein Gruppenmitglied dann erklärte, mit welcher persönlichen Methode Literatur verwaltet wird (Zettel der ausgeliehenen Bücher aus der Bibliothek in einen alphabetisierten Kasten packen), war das der Moment der meine Frage beantwortet hat. Es sind nicht nur die Dinge die für das Lernen angeboten werden von Bedeutung, sondern wie sie eingesetzt werden. Und dieses „Wie“ müsste viel stärker thematisiert werden. Dieses „Wie“ steht für mich für die Zeilen zwischen dem Text. Sammelt man viele von den „Wie“ Vorschlägen und wendet sie dann an, kann aus meiner Sicht die PLE verbessert werden.

Gedanken zum Seminar 16.11.09

November 18, 2009

Gedanken zum Seminar am 16.11.09

Nachdem wir eine Einführung in die Softwarenutzung RSS bekommen haben, sind wir in eine Gruppenarbeit übergegangen. Wir sind Lernberater für Studierende, denen wir Lerninhalte (welcher Art und Form, Organisation und Clustern der Li) zum Studium näher bringen sollen. Als wir mit der Erarbeitung begonnen haben, sind wir auf der organisatorischen Ebene vorgegangen (Institutionengliederung). Diese Vorgehensweise macht für die Universität Sinn. Meine Vorstellung war: Wie finde ich mich schnell als neuer Student an der Universität zurecht. In dieser Aufstellung ist es schwierig einen individuellen Wissensprozess zu integrieren. Somit fand ich die Gruppe 3, die Lernberater für wissenschaftliche Mitarbeiter sind, mit ihrem Wissensansatz interessant. Habe ich nun die Möglichkeit beide Ebenen zu vernetzen. Die Organisation des Lernens und der Lernprozess an sich sind gerade bei Studenten nicht voneinander zu trennende Bausteine. Optimal wäre, für gute Lernerfolge beide Bausteine möglichst stark aufeinander abzustimmen. Man könnte so vorgehen, dass Lernprozesse beobachtet und analysiert werden. Diese Prozessgliederung kann dann mit der organisatorischen Gliederung verglichen werden. Wo sind Schnittstellen, wo gibt es Probleme usw. Da die Universität eine sehr große Institution ist, ist es schwierig Organisationsstrukturen zu verändern. Also muss ich als Einzelner oder als kleine Gruppe schauen, wie schaffe ich es, gut zu Lernen. Wie bereits festgestellt hat jeder seine persönliche Lernumgebung. Auch wissen wir, dass es wichtig ist wie Lerninhalte vermittelt werden. Ich denke da ist ein guter Ansatzpunkt. Für mich ist eine sehr gute Lernstrategie, dass ich zuerst einmal Informationen zu verschiedensten Wissensgebieten bekomme. Dies kann auf unterschiedlichste Weise passieren. Selber lesen und erarbeiten, Frontalunterricht, Gruppenarbeit, Theater usw.. Mit diesem Wissen muss ich aber dann in ein Gespräch gehen, am Besten sind Diskussionen mit verschiedensten Meinungen. Erst über diese Gespräche behalte ich das Wissen und kann Neues dazulernen. Ich finde es auch wichtig Nachdenkzeit zu haben. Ein guter Ansatz hierbei ist sicherlich ein Lerntagebuch zu führen. Dies erfordert wiederum einen sehr konsequenten Arbeitsstil. Wer lernen will und muss, braucht aus meiner Sicht viel Disziplin und muss sich selbst motivieren können.

Gedanken zum Seminar 9.11.09

November 12, 2009

Gedanken zum Seminar am 9.11.09

Bei der Vorstellung der Essays wurde von einem Kursteilnehmer die These aufgestellt, dass jeder Student einen Computer, ein IPhone und einen Laptop braucht. Ich kann diesem Argument nicht folgen. Dass wir in der heutigen Zeit ohne Computer nicht mehr lernen können, haben wir bereits festgestellt. Aus meiner Sicht benötigt dann jeder Student den Zugang z. B. zu einem Computer, was ja an der Universität gewährleistet ist. Ich finde, dass man sich nicht zu abhängig von Computer & Co machen sollte. Klar ist es schick mit dem IPhone unterwegs zu sein, den Stadtplan digital anzusehen und wenn das kleine Ding einem dann auch noch sagt wie ich zu einer unbekannten Straße komme, toll…! Ehrlich gesagt kann ich das auch mit einem Papierstadtplan. Und da muss ich sogar noch überlegen. Da steckt viel Mathematik mit drin, vom Zweidimensionalen ins Dreidimensionale. Ich kann auch mit dem IPhone meine Mails unterwegs abrufen. Wer es mag, immer online zu sein. Ich finde es schon anstrengend immer aufs Handy zu schauen, na hat mir einer eine SMS geschickt. So nach dem Motto, hoffentlich werde ich nicht von meinen Mitmenschen vergessen. Das führt unweigerlich zu einem gewissen Kontrollzwang. Und dieser Kontrollzwang kann ganz schnell zur Abhängigkeit führen. Manchmal lass ich mein Handy bewusst zu Hause liegen. Es ist schon ein komisches Gefühl. Mir könnte ja was passieren. Jetzt stelle ich mir vor ich brauch ständig mein IPhone und noch meinen Laptop. Dann sind die technischen Geräte doch mein stärkster Bezugspunkt, z.B. in den öffentlichen Verkehrsbetrieben nehme ich meine Mitmenschen weniger wahr, weil ich mit Laptop oder IPhone arbeiten möchte. Klar ist es Zeiteffizient, aber ich liebe es Menschen zu beobachten. Aus diesen Beobachtungen kann ich dann wieder meinen Mitmenschen etwas erzählen. Nein, ich möchte nicht zu viel Technik bei mir haben.

Gedanken zum Seminar 2.11.09

November 12, 2009

Gedanken zum Seminar am 2.11.09

 Ich konnte mich nicht auf den Vortrag zu PLE´s, der als Film abgespielt wurde, konzentrieren. Ich schreibe während eines Seminars oft mit. Es gab viele wichtige Informationen. Ich notierte sie mir nicht. Irgendwann begann ich die Seminarteilnehmer zu beobachten. Ich hatte das Gefühl, den meisten ging es sehr ähnlich wie mir. Warum ist das so? Der Dozent hat doch nicht langweilig referiert? Und es gab eine PowerPoint Präsentation. Ich denke es war ein bisschen wie Frontalunterricht. Wenn ich nur zuhöre und mich als Unbeteiligte einer Kommunikation fühle, verliere ich das Interesse. Lernen ist ein Prozess, an dem ich aktiv beteiligt sein muss. Eine Einführung zu einem Thema zu bekommen oder zwischendurch mal etwas referiert zu bekommen finde ich gut. Ich denke aber, dass nach 20 Minuten wieder eine aktive Phase folgen sollte. Bei zukünftiger Unterrichtsplanung sollte ich diesen Aspekt immer mit beachten!

Gedanken zum Seminar 27.10.09

November 12, 2009

Gedanken zum Seminar am 27.10.09

Im Seminar haben wir über die Arbeit an Portfolios gesprochen. Wie eine Portfolio Arbeit aussehen und wie es geschrieben werden kann. Darauf aufbauend haben wir über ePortfolio –Software gesprochen und eine Einführung in wordpress.com erhalten. Weiterhin haben alle Seminarteilnehmer ihre grafische Darstellung ihrer PLE vorgestellt.

Während der Vorstellung des Internettools wordpress.com bzw. beim Versuch zum Abspielen eines Filmes hat der Ablauf nicht reibungslos funktioniert. Entweder fehlte der Ton oder der Computer meldete einen Fehler usw.. Es entstanden kurze Wartesequenzen, sozusagen das Warten bis die Technik funktioniert oder der Versuch abgebrochen wurde. Mir ist beim Warten bewusst geworden, dass ich mich, wenn ich Technik einsetze sehr sorgfältig vorbereiten muss. Ich muss immer einen Notfallplan entwickeln, falls die Technik nicht funktioniert. Gerade bei Präsentationen erwarten die Zuhörer, dass alles reibungslos verläuft. D. h. ich kann mich nicht auf die Technik verlassen. Bedeutet dies nicht eine Mehrarbeit zu konventionellen Präsentationen?

Was mich sehr positiv überrascht hat, ist die Tatsache dass ich bei der Vorstellung von wordpress.com gar nicht das Gefühl hatte, das dieses Programm sehr schwierig ist. Eigentlich ist es aus meiner Sicht gar nichts anderes als ein digitales Fotobuch zu bearbeiten, nur das es primär um Texte geht und Bilder bzw. Grafiken eingefügt werden können.

Weiterhin haben wir ganz kurz über Pseudonym Namen im Internet gesprochen. Ich habe im Vorfeld schon darüber nachgedacht. Einerseits habe ich mir ein Pseudonym zugelegt, weil ich es lustig finde. Andererseits möchte ich gar nicht so viel von mir preis geben. Ich denke jeder muss persönlich abwägen, was er von sich preis gibt. Es ist auch ein Unterschied ob berufliche oder private Dinge im Internet veröffentlicht werden.

Als alle Studenten ihre PLE vorstellten, war ich ganz fasziniert dass viele meiner Mitstudenten eine sehr ähnliche Lernumgebung haben und im Lernen sehr ähnlich sind. Oft wurde deutlich, dass der Computer ein Instrument fürs Lernen darstellt, aber Bücher, Zettel und Stift nicht ersetzen kann. Als Fazit habe ich aus dem Seminar mitgenommen, das reale und virtuelle Welt voneinander abhängig sind, sie vermischen sich auch. Aber die eine Welt kann die Andere nicht ersetzen. Das finde ich gut, denn meine Bedenken waren immer: Die Technik übernimmt immer mehr Arbeit aus unserer realen Welt. Wie soll ich als Lehrerin und dann als alter Mensch damit umgehen, wenn ich bei dieser technisierten Welt den Anschluss verpasse. Der Computer bleibt für mich ein Instrument, ich muss nur den Mut haben ihn zu benutzen.


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